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	<description>Kreativität ist kein Verbrechen - Projekt zu Zensur und Datenschutz</description>
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		<title>Was war, was ist, was wird?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 10:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31.12.2009 ging nicht nur das Jahr, sondern auch unser Projekt zu Ende. Die Themen Datenschutz, Killerspiele und (il)legale Downloads stießen bei unseren TeilnehmerInnen und den VortragszuhörerInnen auf breites Interesse.
In der Abschlussbesprechung betonten alle TeilnehmerInnen, dass
- sie &#8220;etwas gelernt haben&#8221;
- sie zukünftig vorsichtiger im Internet mit persönlichen Daten umgehen
- Ihnen die Relevanz von Datenschutz nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float:right;" src="http://datendealer.a3wsaar.de/wp-content/uploads/2010/01/ende.jpg" />Am 31.12.2009 ging nicht nur das Jahr, sondern auch unser Projekt zu Ende. Die Themen Datenschutz, Killerspiele und (il)legale Downloads stießen bei unseren TeilnehmerInnen und den VortragszuhörerInnen auf breites Interesse.</p>
<p>In der Abschlussbesprechung betonten alle TeilnehmerInnen, dass<br />
- sie &#8220;etwas gelernt haben&#8221;<br />
- sie zukünftig vorsichtiger im Internet mit persönlichen Daten umgehen<br />
- Ihnen die Relevanz von Datenschutz nicht bewusst war<br />
- ParteipolitikerInnen &#8220;auch nur Menschen und eigentlich ganz nett sind&#8221;<br />
- sie mehr Lampenfieber vor den Intereviews und den Vorträgen hatten als nötig war<br />
- sie Dinge gelernt haben &#8211; Vortrag erstellen, halten, Interviews führen &#8211; die Ihnen in der Schule weiterhelfen</p>
<p>Wir bedanken uns bei allen für die rege Teilnahme und die Unterstützung für unser Projekt. Und eins ist sicher: Der Kampf um mehr Bürgerrechte und weniger Kriminalisierung geht weiter!</p>
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		<title>Die Vorträge</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 09:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur fragen, sonder auch was sagen! Im Rahmen des Projektes wurde versucht, VetreterInnen aller wichtigen Parteien zu interviewen, leider gab es nicht von allen Rückmeldungen.
Aber die TeilnehmerInnen haben sich auch selbst an die Arbeit gesetzt und den Vortrag „Den Daten auf der Spur“ ausgearbeitet, nebst ausführlicher Anleitung. Der Vortrag wurde am 2. Dezember im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float:right;" src="http://datendealer.a3wsaar.de/wp-content/uploads/2010/01/beamer.jpg" alt="" />Nicht nur fragen, sonder auch was sagen! Im Rahmen des Projektes wurde versucht, VetreterInnen aller wichtigen Parteien zu interviewen, leider gab es nicht von allen Rückmeldungen.<br />
Aber die TeilnehmerInnen haben sich auch selbst an die Arbeit gesetzt und den Vortrag „Den Daten auf der Spur“ ausgearbeitet, nebst ausführlicher Anleitung. Der Vortrag wurde am 2. Dezember im <a href="http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/coremedia/generator/mgh/de/01__Mehrgenerationenh_C3_A4user/04__H_C3_A4userinformationen/Merzig/Haus__1073.html" target="_self">Mehrgenerationenhaus</a> des SOS-Kinderdorf bei Jung hilft Alt in Merzig und am 3. Dezember in den Räumen der <a href="http://www.ceb-akademie.de/" target="_self">Christlichen Erwachsenenbildung</a> (CEB) in Merzig-Hilbringen <a href="http://saarland.sz-sb.de/Elias/detail_it.jsp?number=1" target="_self">gehalten</a>.</p>
<p>Der Vortrag und die Anleitung können <a href="http://datendealer.a3wsaar.de/foto/datenschutz.zip">hier</a> heruntergeladen werden.</p>
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		<title>Privatangelegenheiten nicht per mail &#8211; Interview mit Oliver Luksic, Mitglied des Bundestages (FDP)</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 08:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinweis: Wir danken Oliver Luksic für das Interview, das hier leicht gekürzt wiedergegeben wird.
Frage: Welchen persönlichen Vorteil hat für Sie das Internet?
Antwort: Um in Kontakt zu bleiben mit meinen Freunden, Verwandten, Bekannten. Ich hab ja auch im Ausland studiert und gearbeitet, und sonst bricht ja der Kontakt ab, und so ist man natürlich auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinweis: Wir danken <a href="http://www.olli2009.de/" target="_self">Oliver Luksic</a> für das Interview, das hier leicht gekürzt wiedergegeben wird.</p>
<p><em>Frage: Welchen persönlichen Vorteil hat für Sie das Internet?</em><br />
Antwort: Um in Kontakt zu bleiben mit meinen Freunden, Verwandten, Bekannten. Ich hab ja auch im Ausland studiert und gearbeitet, und sonst bricht ja der Kontakt ab, und so ist man natürlich auf dem Laufenden.</p>
<p><em>F: Was macht für Sie das Internet so populär?</em><br />
A: Ja, verkürzt gesagt, die Entfernungen. Das war vor zehn, zwanzig Jahren schwieriger soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Das ist einfach zu bedienen, und bietet eine Gelegenheit, sich schnell zu informieren und in Kontakt zu treten zu anderen. Man muss es natürlich auch kritisch sehen, auf der einen Seite heißt das Internet mehr Kommunikation, aber es heißt vielleicht auch weniger Qualität der Kommunikation. Es ist natürlich auch wichtig, dass man seine Freunde real auch mal sieht.<span id="more-36"></span></p>
<p><em>F: Was denken Sie, wie würde die Welt ohne Internet aussehen?</em><br />
A: Also ich kann mich noch gut erinnern, vor einigen Jahren als das Internet hochkam, gabs einige Parteien die waren dagegen, das sei eine Gefahr. Ich kann mich noch erinnern an die Welt ohne Internet, das ging natürlich auch. Da hat man Informationen aus den klassischen alten Medien bekommen, aus dem Fernsehen etc. Ich selber kann es mir heutzutage nur schwerlich vorstellen ohne Internet, weil es verlagert sich schon ein Teil des Lebens da hinein, vor allem wie man sich informiert und wie man mit Freunden oder beruflich in Kontakt bleibt. Das hat sich sehr positiv verändert.</p>
<p><em>F: Denken Sie, dass Männer das Internet mehr nutzen als Frauen?</em><br />
A: Nein da gibt es glaub ich keine großen Unterschied, ich glaub der Unterschied liegt mehr zwischen alt und jung. Bei den jungen Menschen wird das massiv genutzt, bei den Älteren noch weniger. Ich glaube es ist daher auch wichtig älteren Menschen zu helfen das Internet zu nutzen und zu verstehen. Es ist einfach eine der wichtigsten, für mich sogar die wichtigste Kommunikations- und Informationsplattform. Andere Länder sind da glaub ich noch weitaus moderner, in Osteuropa zum Beispiel gibt es Länder, da hat jeder einen Hochgeschwindigkeitsanschluss, man kann wählen über das Internet, also da gibt es noch viele neue Möglichkeiten die bei uns vielleicht noch unterentwickelt sind.</p>
<p><em>F: Was ist für Sie ein Killerspiel?</em><br />
A: Das ist eine gute Frage, wahrscheinlich ist damit sowas gemeint wie Counter Strike oder auf gut deutsch „Ballerspiele“, die ich gerne auch schon mal gespielt hab und gerne spiele. Ich glaube die Debatte hier ist ein bisschen hysterisch und übertrieben, also  wenn man mal schaut wie viele Menschen Killerspiele spielen, und das hat gar keine Auswirkung auf das reale Leben. Die Politik sucht sich auch immer gerne neue Aufgaben um zu regulieren und zu verbieten, und ich glaub das geht hier am Kern des Ganzen vorbei. Ich glaub auch dass junge Menschen unterscheiden können zwischen Computerwelt und realer Welt, und dass sie nicht direkt animiert werden zur Gewalt. Wichtig ist natürlich auch dass die Eltern aufpassen, ist natürlich schon ein Unterschied ob man sowas mit zwölf oder mit 18 spielt, und man muss so etwas auch begleiten. Das ist Aufgabe der Eltern und ich glaube nicht dass das Aufgabe der Politik ist hier Spiele zu verbieten. So eine Debatte gibt es auch nur in Deutschland, in England wird das alles etwas anders gesehen. Ich glaub die Zunahme von Gewalt, in Schulen und anderen Bereichen, hat ganz andere soziale Ursachen. Das ist eine Frage der Elternhäuser, der wirtschaftlichen Hintergründen, der Erziehung und hat nicht unbedingt etwas mit sogenannten Killerspielen zu tun. Das sind Fragen aus der sich die Politik weitestgehend raushalten soll, aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen, wenn es zu radikal und menschenverachtend wird, aber ein ganz normales Spiel wie Coutner Strike zu verbieten ist völliger Quatsch.</p>
<p><em>F: Also denken Sie nicht dass solche Spiele Amokläufe auslösen können?</em><br />
A: Nein, Amokläufe gab es auch vorher, wird es auch ohne Killerspiele geben, das sind einfach Dramen persönlicher Art die sich abspielen, wo das Elternhaus versagt, wo Kinder in der Schule gemobbt werden.</p>
<p><em>F: Denken Sie dass mehr Frauen oder Männer Killerspiele spielen?</em><br />
A: Das spielen wohl eher Männer, aus Gründen die jetzt eher soziologisch zu erläutern wären. Das müsst ihr mir vielleicht sagen.</p>
<p><em>F: Wieso sollte ich im Internet meine Daten schützen?</em><br />
A: Ja es ist für den Schüler, der sich später einmal bewirbt, wichtig, was er im Internet von sich preis gibt, es wird von Arbeitgebern heutzutage auch mal geschaut, was da drin steht. Und auch gegenüber Freunden, Verwandten und Bekannten muss man schauen wie man sich darstellt. Ich glaube es ist auch wichtig dass Eltern und auch die Schule hier sensibilisieren für den richtigen Umgang. Wichtig ist natürlich auch gegenüber Firmen. Firmen sammeln Daten, das kann durchaus problematisch sein. Deswegen muss jeder für sich entscheiden, was er ins Internet stellt. Das fängt beim Geburtsdatum, besonders problematisch sind auch Bilder, Partybilder etc., das Internet vergisst quasi nichts. Aber das ist die Aufgabe jedes Einzelnen, welche Bilder, welche Daten er von sich ins Internet stellt. Es ist aber wichtig für die Probleme zu sensibilisieren, die daraus entstehen können.</p>
<p><em>F: Meinen Sie nicht, dass viele auch denken, soll ich die überhaupt schützen, der Staat hat doch sowieso meine ganzen Daten?</em><br />
A: naja, der Staat hat jetzt nicht die Partybilder von einem. Das eine ist zurecht die Frage, welche Daten hat der Staat, und da wollen wir auch dafür sorgen dass nicht ohne Verdacht alle Daten gesammelt werden, sondern nur da, wo es Verdachtsmomente gibt. Das größere Probleme ist aber der Datenschutz im Privaten, Firmen sammeln immer mehr Daten, wo es wichtig ist die Geschäftsbedingungen zu lesen. Und es ist auch wichtig, dass die Politik hier den Firmen klare Regeln setzt, also so Fälle wie Lidl oder Telekom, bei denen von allen Mitarbeitern Daten gesammelt werden, dass darf es nicht geben. Diese Eingriffe in die Privatsphäre gehen zu weit, deswegen wird die neue Regierung auch ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz machen, in dem Verboten wird Mitarbeiter auszuspionieren, mit Videokameras oder beispielsweise alle Telefonate zu kontrollieren und zu speichern ohne das Wissen desjenigen.</p>
<p><em>F: Weshalb braucht der Staat überhaupt meine Daten?</em><br />
A: Ja das ist die Frage, wann braucht er welche Daten. Klar ist, es gibt ein Mindestmaß an Daten, z.B. wer wann geboren ist, damit man einfach feststellen kann wer wählen darf. Im Moment wird aber zu viel gesammelt, vor allem wird unter dem Vorwand von Verbrechens- und Terrorismusbekämpfung werden quasi alle unter Generalverdacht gestellt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Vorratsdatenspeicherung. Es werden ja alle Telefonate und alle SMS z.B. gespeichert. Und da wollen wir eine Veränderung, und das wird wahrscheinlich auch klappen, hier muss weniger lang gesammelt werden und man muss dazu kommen dass das nur verdachtsbezogen ist. Telefone oder Computer abzuhören darf nicht ohne Verdacht gehen und nicht ohne hohe richterlichen Hürden, weil Macht braucht immer Kontrolle. Das ist eine ganz wichtige Botschaft in der Demokratie und der Politik, die Sicherheitsbehörden müssen auch kontrolliert werden. In den letzten Jahren gab es eine zu hohe Machtfülle für die Sicherheitsapparate.</p>
<p><em>F: Verschlüsslen Sie ihre emails?</em><br />
A: Selten. Ich achte relativ genau darauf was ich per email schreibe, weil emails bleiben da und gehen nicht mehr weg. Sensible Sachen schick ich lieber per Post, oder ich teils mündlich mit. Ich bin sehr vorsichtig damit z.B. Bankdaten oder sehr persönliche Daten per Internet auszutauschen.</p>
<p><em>F: Ist denn online-banking gefährlich?</em><br />
A: Ist gefährlich, aber sehr viele machen das ohne Probleme, ich selber auch. Es ist einfach sehr viel einfacher, dass muss jeder für sich selber wissen. Man muss natürlich aufpassen auf welchen Seiten oder Foren man seine Bankdaten rausgibt, weil sowas kann relativ leicht von Dritten erfasst werden. Ich sag jetzt mal, das reine Internetbanking, wo man sich auf der Seite einer Bank einloggt, das ist relativ sicher.</p>
<p><em>F: Halten Sie jemanden für verdächtig, der seine Nachrichten verschlüsselt?</em><br />
A: Grundsätzlich nein, man ist da vielleicht stutzig, aber grundsätzlich ist das eine ganz legitime Sache.</p>
<p><em>F: Haben sie schon mal Musik runtergeladen?</em><br />
A: Ja hab ich auch schon selber gemacht, klar. Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite gibt es die Künstler, die sagen, wir müssen unser geistiges Eigentum schützen, mir entgehen dadurch Einnahmen. Auf der anderen Seite ist das natürlich ne tolle Sache, wenn man einfach leichter an Kulturgüter rankommt. Es gibt ja viele Künstler die das nutzen, Musiker die rein über das Internet bekannt wurden. Ich glaube der Trend ist hier nicht aufzuhalten, das ganze führt ja auch dazu, dass die Musiker sagen: OK, wir verkaufen jetzt zwar weniger CDs, dafür verdienen wir mehr mit Konzerten. Das sind auch Sachen die regeln sich über den Markt, und das ist ne ganz positive Entwicklung, weil einfach viel mehr Menschen Zugang haben zu Musik und anderen Kulturgütern.</p>
<p><em>F: Also wenn die Leute jetzt dadurch kriminalisiert und bestraft werden, finden Sie das richtig?</em><br />
A: Die Frage ist, wo fängt der private Konsum an und wo hörts mit dem gewerblichen auf. Schwierig wird’s dann, wenn Leute damit ein Geschäft machen und damit Rechte Dritter verletzten. Was glaub ich kein Problem sein sollte, ist, wenn ein einzelner sich das runterlädt.</p>
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		<title>Interview mit Stefan Müller, Grüne Merzig-Wadern</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><center><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1NHuCsm2I2Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/1NHuCsm2I2Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></center></p>
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		<title>Das massenhafte Speichern geht zu weit &#8211; Interview mit Anke Rehlinger, Mitglied des saarländischen Landtags (SPD)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 16:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinweis: Wir danken Anke Rehlinger für das Interview, das hier leicht gekürzt wiedergegeben wird.
Frage: Wie nutzen Sie das Internet?
Antwort: Ein ganz wichtiges Recherchemedium, es ist ein tägliches Arbeitsinstrument geworden.
F: Verschlüsseln Sie ihre Emails?
A: Nein! Ich kenne das gar nicht. Ich bin bisher gut damit gefahren, in email nur Sachen reinzuschreiben, die von jedermann gelesen werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float:right;" src="http://datendealer.a3wsaar.de/wp-content/uploads/2010/01/ankerehlinger.jpg" alt="" />Hinweis: Wir danken <a href="http://www.anke-rehlinger.de">Anke Rehlinger</a> für das Interview, das hier leicht gekürzt wiedergegeben wird.</p>
<p><em>Frage: Wie nutzen Sie das Internet?</em><br />
Antwort: Ein ganz wichtiges Recherchemedium, es ist ein tägliches Arbeitsinstrument geworden.</p>
<p><em>F: Verschlüsseln Sie ihre Emails?</em><br />
A: Nein! Ich kenne das gar nicht. Ich bin bisher gut damit gefahren, in email nur Sachen reinzuschreiben, die von jedermann gelesen werden können. Alles andere regle ich in persönlichen Gesprächen. Ich wunder mich aber manchmal schon, was die Leute da reinschreiben. Ich halte aber niemanden für verdächtig, der das macht.<br />
Paybackpunte haben ja auch nichts anderes zum Inhalt, als herauszufinden was ich kaufe. Marktforschung ist das. Die Treuepunkte, das ist ja nur aufgesetzt. Darum nutze ich das auch nicht.<br />
<span id="more-24"></span><br />
<em>F: Wie würde die Welt ohne Internet aussehen?</em><br />
A: Ich glaube dass wieder einiges langsamer von Statten ginge, was auch nicht schlecht wäre manchmal. Weil das auch dazu führt, dass man das ein oder andere Thema wieder intensiver bearbeiten könnte. Es würde ein Stück weit die Politik wieder verlangsamen, aber ich glaube es würde auch dazu führen, dass man viele Informationen die man braucht nicht bekommt. Also man kann nicht sagen es wäre insgesamt besser oder schlechter.</p>
<p><em>F: Denken Sie, dass Frauen und Männer das Internet gleich nutzen?</em><br />
A: Ich glaube Männer nutzen das mehr. Ich könnte mir vorstellen dass Frauen es etwas zielgenauer nutzen als Männer.<br />
<em><br />
F: Was halten Sie von sozialen Netzwerken?</em><br />
A: Also ich habe ein gespaltenes Verhältnis dazu. Ich bin auch bei WKW, bei Facebook habe ich mich aber letzte Woche aber abgemeldet, weil es mir zu zeitraubend geworden ist. Ich finde es manchmal sehr erschreckend, gerade bei jüngeren Leuten, was die alles da reinschreiben von sich. Es gab ja schon Berichte, daß sich viele Unternehmen soziale Netzwerke ansehen und  angucken, wer da in welchen Gruppen ist und welche Bilder da dabei sind. Und da muss ich ehrlich sagen, da ist einiges dabei, wo ich auch sagen würde, wenn ich Arbeitgeber wäre, ich würde mir das überlegen ob ich den einstelle. Es ist vor allem nicht mehr rückholbar.</p>
<p><em>F: Ist es nicht die Aufgabe des Staates, da den Internetnutzer da ein bisschen zu schützen?</em><br />
A: Gut das ist ja immer die Frage: Wenn ich hingeh und sage das und das darf in persönlichen Profilen nicht angegeben werden, halte ich das für eine Bevormundung. Man sollte versuchen  jemanden mündig zu machen, selbst zu entscheiden was jemand einstellen will, er muss aber die Gefahren auch kennen. Ich finde da hinken wir noch ein bisschen hinterher, ich glaube dass viele Kinder und Jugendliche noch nicht wissen, dass zum Beispiel in zwei Jahren ein Arbeitgeber für sowas interessiert. Sowas könnte zum Beispiel in der Schule vermittelt werden.  Da bin ich eher jemand der nicht mit Verboten arbeitet sondern mit der eigenen Erkenntnis, das hilft auf lange Sicht mehr. Sonst leben wir irgendwann in einem Verbotsstaat.</p>
<p><em>F: Warum sollte man im Internet überhaupt auf Datenschutz achten, wenn der Staat und auch Adressenhändler meine Daten schon haben?</em><br />
A: Es ist ja so, dass Daten bei Behörden ja nicht ohne weiteres an jeden herausgegeben werden können. Also gibt es da schon einen gewissen Schutz. Im Internet gibt es diesen Schutz nicht.<br />
Ich finde gerade bei Versicherungsdaten, wo dann zum Beispiel etwas über den Gesundheitszustand eingegeben ist, da ist das kompliziert und schwierig. Das ist meiner Ansicht nach auch ein Problem bei dieser Gesundheitskarte die ja kommen soll. Da sollen ja alle medizinischen Befunde drauf. Und ich sag mal, die Erkenntnisse, die auf  dieser Karte sind, sind für ne Lebens- oder Krankenversicherung viel wert. Und ich bin mir sicher dass es Leute gibt, die für Geld versuchen das zu knacken.</p>
<p><em>F: Was macht der Staat mit der Vorratsdatenspeicherung? Man könnte ja auch hingehen jeden Brief öffnen und ihn kopieren?</em><br />
A: Eigentlich ja, das wäre wahrscheinlich zu aufwendig und wird deshalb nicht gemacht. Ich persönlich bin da etwas kritischer, weil da die Beweislast umgekehrt wird. Man muss zuerst beweisen, dass in seinen email nichts verbrecherisches drinsteht. Eigentlich ist es ja doch andersrum. Das wird ja anlassunabhängig gemacht, ohne ein Verdachtsmoment, das ist schon das Problem. Natürlich bin ich dafür, dass dort, wo schwere Straftaten begangen werden alles getan wird, um sie zu verhindern oder in der Lage ist, denjenigen der sie begangen hat, strafrechtlich zu verfolgen. Dieses massenhafte Speicher von Daten geht einfach zu weit.</p>
<p><em>F: Was sehen sie denn als Killerspiel?</em><br />
A: Ich benutze solche Spiele nicht, ich hab da auch wenig Ahnung in dem Bereich. Ich glaube aber nicht dass es für die Entwicklung förderlich ist, und auch nicht dass es die Seiten in einem Menschen stärkt, die besonders förderlich sind im Umgang mit seinen Mitmenschen. Ob das zwingend in Amokläufen enden muss, halte ich für falsch. Es könnte aber ein mitentscheidender Faktor sein. Es ist also ziemlich verkürzt zu sagen, der ist zum Amokläufer geworden weil er Killerspiele gespielt hat, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Kombination sehr häufig vorkommt.</p>
<p><em>F: Haben sie schon mal Musik runtergeladen oder für Bekannte kopiert?</em><br />
A: Das ist alles schon verjährt <img src='http://datendealer.a3wsaar.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich hatte aber in den letzten zwei Jahren verschiedene Jugendliche in der Sprechstunde, die Abmahnungen bekommen haben, und da ging es um richtig viel Geld. Das ist dann meistens auch rechtlich wasserfest, und das soll man ja auch nicht machen. Da haben sich aber bestimmt viele nichts dabei gedacht, dass das strafbar ist. Die Höhe der Summen sind aber horrend.<br />
Da muss man vielleicht was in der Schule machen, weil viele Eltern den Stand der Technik gar nicht kennen. Medienkompetenz sollte gefördert werden, also auch wie man das Internet sinnvoll nutzt. Eigentlich sollten alle gleichermaßen das Internet nutzen können, und nicht nur einige wenige.</p>
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		<title>Das erste Mal</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 18:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Presse informiert, Handzettel verteilt, emails verschickt. Das Projekt „Kreativität ist kein Verbrechen“ der Aktion 3.Welt Saar kann also beginnen. Am Mittwoch den 23. September fast pünktlich um 18.30 Uhr geht es los. Und zwar im Evangelischen Gemeindehaus Merzig. Warum gerade da? Weil es in Merzig liegt und damit relativ zentral, wir wollen ja keinen fahrtechnisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float:right;" src="http://datendealer.a3wsaar.de/wp-content/uploads/2009/12/das-erste-mal.jpg" alt="" /><br />
Presse informiert, <a href="http://www.a3wsaar.de/uploads/media/internetprojekt_adw.pdf" target="_self">Handzettel</a> verteilt, emails verschickt. Das Projekt „Kreativität ist kein Verbrechen“ der Aktion 3.Welt Saar kann also beginnen. Am Mittwoch den 23. September fast pünktlich um 18.30 Uhr geht es los. Und zwar im <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Am+Gaswerk+7+merzig&amp;sll=49.411462,6.577848&amp;sspn=0.319871,0.788956&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Am+Gaswerk+7,+66663+Merzig,+Merzig-Wadern,+Saarland&amp;ll=49.441092,6.639669&amp;spn=0.004995,0.012327&amp;t=h&amp;z=17" target="_blank">Evangelischen Gemeindehaus</a> Merzig. Warum gerade da? Weil es in Merzig liegt und damit relativ zentral, wir wollen ja keinen fahrtechnisch abschrecken. Außerdem ist der Jugendmitarbeiter Frank Paqué mit von der Partie, den interessiert das nämlich auch.</p>
<p>Und nicht nur den: Insgesamt acht Jugendliche trauten sich in das traute Heim um bei „Kreativität ist kein Verbrechen“ mitzumachen, fünf Jungs und drei Mädels.<span id="more-17"></span></p>
<p>Zuerst gibt’s mal eine längere Runde, in der jeder und jede erzählen, was ihn oder sie zum Mitmachen bewegt hat, und was er oder sie sich da so vorstellen. Datenschutz spielt da eine Rolle, die bösen Killerspiele, Vorratsdatenspeicherung oder auch soziale Netzwerke. Das passt ja prima, und so wird auch schnell über das gesprochen, was bis Ende des Jahres alles gemacht wird.</p>
<p>Es werden insgesamt zwei Gruppen gebildet.<br />
Die eine Gruppe erarbeitet einen Powerpoint-Vortrag, in dem möglichst all das aufgenommen wird was die Teilnehmer/innen interessiert. Damit nicht genug, der Vortrag soll ja auch noch vor Publikum gehalten werden. Also gilt es das auch noch zu organisieren.<br />
Die zweite Gruppe kümmert sich um die Interviews. Es soll gemeinsam ein Interviewleitfaden entwickelt werden, mit dem man dann zu der lokalen politischen Prominenz geht und hoffentlich gute Antworten bekommt.</p>
<p>Die Arbeit hat begonnen!</p>
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		<title>Wie alles begann</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 07:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreativität ist kein Verbrechen &#8211; Projekt zu Zensur und Datenschutz
Ist man kriminell, weil man sich ein Musikstück aus dem Internet runtergeladen hat? Zockt man gerne am Computer und hat keine Lust, ein Killerspieler genannt zu werden? Muss die Bundesregierung wissen, welche Internetseiten man besucht? Muss die Polizei wirklich mit Videokameras überwachen? Mit persönlichen Daten im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kreativität ist kein Verbrechen &#8211; Projekt zu Zensur und Datenschutz</h2>
<p>Ist man <strong>kriminell</strong>, weil man sich ein Musikstück aus dem Internet <strong>runtergeladen </strong>hat? Zockt man gerne am Computer und hat keine Lust, ein <strong>Killerspieler</strong> genannt zu werden? Muss die Bundesregierung wissen, welche Internetseiten man <strong>besucht</strong>? Muss die Polizei wirklich mit Videokameras <strong>überwachen</strong>? Mit persönlichen Daten im Internet machen andere das große Geld. Z.B. wurde myspace für die hohe Summe von 580 Millionen € <strong>verkauft</strong>, auch wer-kennt-wen wurde für etliche Millionen an RTL  <strong>verscherbelt</strong>.</p>
<p>Unter dem Motto <strong>„Kreativität ist kein Verbrechen“</strong> bietet die Aktion 3.Welt Saar ein Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene zu Zensur und Datenschutz im Internet an.</p>
<p>Unter Anleitung von „Netzperten“ wie Hans Wolf (<a href="http://www.datenparty.de/">www.datenparty.de</a>) und Wolfgang Johann (<a href="http://www.annefrankblog.de/">www.annefrankblog.de</a>) gibt es einiges zu lernen und zu gestalten. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Tipps und Tricks, sich clever im Netz zu bewegen und möglichst wenige persönliche Daten zu hinterlassen</li>
<li>Einen Vortrag zu all diesen Fragen zu entwickeln</li>
<li>Gemeinsam mit einem der „Netzperten“ einen Vortrag zu halten</li>
<li>Mit Partei-VertreterInnen Termine zu vereinbaren und sie mal ein bisschen zu löchern in Sachen Zensur im Internet. Mal hören, was sie zu sagen haben; z.B. SPD, CDU, FDP, Grüne, die Linke, Piratenpartei.</li>
</ul>
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